Junger Mann stellt tolles Projekt auf die Beine

November 2018 Ohne Plan zum fertigen Schrank

Azubi baut drei kleine BINDER-Schränke

 

Die Azubis bei BINDER sind spitze. Das stellte jetzt auch Robin Langlotz unter Beweis. Der Azubi im dritten Lehrjahr war in der Schweißerei eingeteilt, als er kurzerhand selbst drei BINDER-Mini-Schränke konstruierte.

Jeder Auszubildende bei BINDER absolviert eine gewisse Zeit in der Schweißerei. So weit, so gut. Doch dann nimmt die Geschichte weiter an Fahrt auf. Denn Langlotz wollte nicht einfach nur schweißen lernen, sondern auch etwas daraus machen. Sein Interesse an Elektronik war sowieso schon immer groß, sodass er im Rahmen seiner Ausbildung auch einen Elektrozusatzkurs besucht. Die Voraussetzungen waren also da.

Ein acht auf acht Zentimeter großer BINDER-Schrank nahm nur wenig später Gestalt an. Daraus entwuchs die Idee für einen handgroßen BINDER-Schrank und für einen, den man bequem auf den Tisch stellen kann, um beispielsweise ein Getränk zu kühlen.

 

Robins Vater ist Metaller und zu Hause in seiner kleinen Werkstatt legte der Auszubildende dann so richtig los. Im ersten Schritt ging es um das Gehäuse und nachfolgend kam der Innenkessel, der mit Steinwolle isoliert wurde, dran. Des Weiteren baute Robin LED-Lampen ein und befestigte einen Verschluss. Zwischen 40 und 50 Grad fährt Robins neuer BINDER-Schrank jetzt. Geeignet, um Getränke warm zu halten oder um beispielsweise eine Brezel zu toasten. Und das alles so energieeffizient wie in einem originalen BINDER-Schrank.

„Von nichts bis zum fertigen Produkt“, lautete Robins Devise, der etliche Male durchs Werk gelaufen ist, um sich inspirieren zu lassen. Langlotz: „Ich hatte keinen Plan zur Grundlage. Ich baute die drei kleinen BINDER-Schränke aus dem Kopf heraus“, meinte Langlotz.

 

Der 18-Jährige ließ die Mini-Schränke auch gleich noch zertifizieren. Damit wurde auch offiziell belegt, dass zumindest der mittelgroße Schrank ordnungsgemäß funktioniert und einsatzfähig ist. Der Auszubildende, der aus eigener Motivation heraus das Projekt verfolgt hat, bekam für seinen Einsatz in der Firma viel Lob.