Heißluftsterilisation

Kontaminationskontrolle beim Bebrüten von Zellkulturen

 

Die Desinfektion von Materialien und Werkzeugen ist in der Forschung und der Medizin ein wichtiger Bestandteil der täglichen Praxis. Um Mikroben aller Art, insbesondere Bakterien, Viren und Schimmelpilze wirkungsvoll abzutöten, bietet sich bei temperaturbeständigen Materialien die Heißluftsterilisation an. Während der Inkubation von Zellkulturen in einem CO₂-Brutschrank ist die Kontaminationskontrolle von allerhöchster Wichtigkeit. Zur Gewährleistung keimfreier Bedingungen bietet unser Gerät ein Programm zur Autosterilisation, wodurch das probenleere Gerät durch Heißluft bei 180 °C sterilisiert wird und zur Schaffung einer optimalen Wachstumsumgebung für Zellproben oder Gewebeproben genutzt werden kann. Unsere Heißluftsterilisation beruht auf der Grundlage der DIN 58947 und stellen sicher, dass der Inkubationsraum mittels einer Temperatur von mindestens 180 ° Celsius desinfiziert wird. Für die Praxis eignen sich unsere Produkte aus der Anti-Plenum-Design-Serie hervorragend, wobei der CO₂-Inkubator durch seine einfache und komfortable Bedienung in Praxen und Forschungseinrichtungen besonders hervortritt.

 

 

Kontaminationsvermeidung mit System

 

Gerade bei der regenerativen Medizin, Stichwort Tissue Engineering, stellt die Kontamination durch Sporen, Viren und Bakterien stets ein unmittelbares Patientenrisiko dar. Entsprechend ist eine effektive Kontaminationskontrolle unverzichtbar. Bei unseren BINDER CO₂-Inkubatoren mit Anti-Plenum-Design, ergänzen sich mehrere Faktoren zur Minimierung des Kontaminationsrisikos. Die regelmäßige Sprüh-/Wischdesinfektion wird durch das fugenlose Innenkessel-Design ohne Einbauten leicht und sicher gemacht. Verstecke und Besiedelungsflächen für Kontaminanten werden ebenso konsequent vermieden, wie die Verbreitung von Luftkeimen durch unnötig starke Luftbewegung. Darüber hinaus bietet die automatische Sterilisationsroutine eine komplette Entkeimung des gesamten Innenraumes auf Knopfdruck. Schließlich verhindert das Permadry Befeuchtungssystem mit gezielter Rekondensation in der inneren Wanne jegliche Kondensation an Innenwänden und Ecken, was die Bildung von Brutstätten für Kontaminanten wirkungsvoll unterdrückt.
Unsere CO₂-Inkubatoren werden in zwei Varianten angeboten. Der BINDER Standard-CO₂-Inkubator eignet sich ideal für die Routineanwendung und kommt sowohl in der Forschung als auch in der Biotechnologie und in Kliniken zum Einsatz. Der Schrank besitzt einen aus Edelstahl gefertigten Innenkessel, in dem die Heißluftsterilisation bei 180 °Celsius erfolgt. Mit einem zusätzlichen Regelkreis lässt sich der Sauerstoff-Partialdruck durch O₂- oder N₂-Gaszufuhr je nach Bedarf regeln. Die O₂-Messung erfolgt reaktionsschnell und zuverlässig durch einen sterilisierbaren Zirkonoxid-Sensor (ZrO2).

 

 

Die Vorteile der Heißluftsterilisation

Bei CO₂-Inkubatoren findet man verschiedenste Dekontaminationsmethoden:

  • trockene Hitze bei 180 °C
  • feuchte Hitze bei 90 °C
  • Wasserstoffperoxyd-Begasung
  • HEPA-Filter
  • Kupferoberflächen

 

Die 180 °C Heißluftsterilisation ist darunter die einzige, die nach den verschiedensten Pharmakopöen weltweit den harten Anforderungen in der Medizin und pharmazeutischen Industrie genügt und damit die höchstmögliche Sicherheit bietet. Darüber hinaus ist die Heißluftsterilisation prozesssicher und kostengünstig.

 

 

CO₂-Inkubatoren mit Heißluftsterilisation >



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