Gezüchtete Zellen können bei Leber-Krankheiten helfen

November 2019 Leber-Gewebe

Forscherin Meritxell Huch bekommt BINDER-Innovationspreis verliehen

 

Die Britische Forscherin, Meritxell Huch, hat den BINDER-Innovationspreis im Rahmen der Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Zellbiologie (DGZ) verliehen bekommen. Ihre herausragende Arbeit im Bereich der Zellforschung konnte die Jury überzeugen.  Die Wissenschaftlerin bekam den symbolischen Scheck über 4000 Euro von BINDER-Außendienstmitarbeiter Achim Schwörer bei einer Feierstunde an der Universität Tübingen überreicht.

 

Meri Huch begann ihre Forschungsarbeiten an der Universität in Utrecht, Niederlande, im Bereich der Stammzellforschung. Sie befasste sich im weiteren Verlauf ihrer Studien mit den Vorläuferzellen in der Leber. Huch konnte diese Zellen zu einer Art Leber-Gewebe vermehren, welches in der Zukunft eventuell bei Leber-Krankheiten eingesetzt werden könnte. Auch bei Krankheiten, die mit der Bauchspeicheldrüse zu tun haben, könnten diese Zellen ihren Nutzen haben.

Die Wissenschaftlerin hat 2014 ihr eigenes Forschungslabor an der Universität Cambridge gegründet. Seit dieser Zeit konnte Huch wertvolle Erkenntnisse im Bereich Lebergeneration und -krankheiten sammeln und veröffentlichen. Ab dem 1. Oktober wird sie am Max-Plack-Institut in Dresden ihre Arbeiten fortsetzen.

 

Der BINDER-Innovationspreis, den es seit 1998 gibt, wird jedes Jahr im Rahmen der Herbsttagung der DGZ an einen Nachwuchsforscher verliehen.