Kalkulationsprogramm für Effizienz von CO₂-Inkubatoren

Mai 2015 Die Laborschrecken - Kontamination und Zeitfresser

 

Tuttlingen, 22.05.2015 – Die Arbeit mit Zell- und Gewebekulturen spielt eine Schlüsselrolle in der biomedizinischen Forschung. Die Kultivierung der Zellen erfolgt in einem CO₂-Inkubator, auch Begasungsbrutschrank genannt. Optimale Wachstumsbedingungen und  maximale Kontaminationssicherheit sind hierfür grundlegend. Was sind die wesentlichen Qualitätsanforderungen an einen CO₂-Inkubator? Wie effizient sind die Antikontaminationskonzepte? Gerade bei der Zellkultivierung ist kein Problem gefürchteter als die Kontamination. Eine Verunreinigung der Proben kann katastrophale Folgen haben, neben dem Imageverlust droht ein erheblicher finanzieller Schaden. Nur das Vermeiden von Kontaminationen durch Arbeiten in keimfreier Umgebung garantiert saubere Zellkulturen. Beim Erwerb eines CO₂-Inkubators sind somit viele spezifische Einzelheiten zu berücksichtigen. Die Leistungsmerkmale müssen den individuellen Anforderungen entsprechen. Die BINDER GmbH, der führende Experte für Simulationsschränke für das wissenschaftliche und industrielle Labor, hat daher ein neues Kalkulationsprogramm für die Beurteilung der verschiedenen Konzepte der gängigen CO₂-Inkubatoren entwickelt. Dieses bewertet in wenigen Schritten die Effizienz und Sicherheit der zur Verfügung stehenden Features. Der Nutzer wählt beispielsweise die Dekontaminationsmethode, die Häufigkeit der einzelnen Reinigungsmaßnahmen sowie die Ausstattung des Inkubators. Das Gesamtergebnis bewertet die Sicherheit des Dekontaminationverfahrens im Verhältnis zum Umfang des Arbeitsaufwandes bei der Reinigung und der Höhe der Kosten für Verbrauchsmaterial und Service. Die Auswertung kann schließlich als Entscheidungshilfe beim Erwerb eines neuen CO₂-Inkubators dienen. Denn die richtigen Lösungen zu finden, erspart viel Geld und Zeit.