Zertifizierung

Juli 2016 Übergabe Zertifizierungsurkunde

BINDER erhält BG ETEM-Zertifizierung für erfolgreiches Arbeitsschutz-Management

 

Die BINDER GmbH wurde für ihr Arbeitsschutz-Managementsystem von der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse zertifiziert.

 

Tuttlingen: Einen wichtigen Meilenstein bei der Umsetzung ihrer Unternehmensziele im Bereich Arbeitssicherheit hat die BINDER GmbH, der weltweit führende Spezialist für Simulationsschränke für das wissenschaftliche und industrielle Labor, mit der erfolgreichen Auditierung und Zertifizierung des Arbeitsschutz-Managementsystems (AMS) erreicht. Das Audit und die Zertifizierung wurden von der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) durchgeführt. Die Zertifizierung erfolgte gemäß OHSAS 18001 (Occupational Health and Safety Assessment Series). OHSAS 18001 ist mit einer Verbreitung in mehr als 80 Ländern der Welt einer der bedeutendsten Standards für Arbeitsschutz-Managementsysteme. Am vergangenen Donnerstag, 16. Juni 2016, erfolgte am Firmensitz von BINDER in Tuttlingen die feierliche Übergabe des AMS-Zertifikats durch den Technischen Aufsichtsbeamten der BG ETEM, Dipl. Ing. Stefan Drodofsky. Betriebsleiter Jörg Nauel nahm die Urkunde gemeinsam mit Frank Wirth, Sicherheitsfachkraft und Brandschutzbeauftragter Michael Leibinger im Namen der Geschäftsführung von BINDER entgegen. Das Arbeitsschutz-Managementsystem hat das Ziel, Unfällen, Verletzungen und Erkrankungen im Arbeitsalltag präventiv und prozessgestützt entgegenzusteuern und die Gesundheit der Mitarbeiter umfassend zu schützen. „Die Mitarbeiter sollen gesund zur Arbeit gehen und auch gesund die Firma wieder verlassen“ sagt Jörg Nauel.

 

Der Aufwand für solch eine Zertifizierung ist relativ hoch und komplex. 2013 entschloss sich das Unternehmen dazu, sich den Vorgaben der BG ETEM an dem Arbeitsschutz-Managementsystem anzuschließen und arbeitete seither akribisch an der Umsetzung der verschiedenen Auflagen. Hierzu wurden alle Prozesse in den jeweiligen Abteilungen angepasst und eine umfangreiche Gefährdungsanalyse durchgeführt, um die Gefahrenstellen einzuschränken. Mit im Boot waren der Betriebsarzt und der Betriebsrat. Mit dem Zertifikat verpflichtet sich die BINDER GmbH zu einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Arbeits- und Gesundheitsschutz mit regelmäßigen Überprüfungen und Bewertungen der geforderten Standards im Rahmen von jährlichen kleineren Audits und einer Re-Zertifizierung im Abstand von drei Jahren. Stefan Drodofsky kennt das Unternehmen BINDER seit 1998. „Es ist enorm welche extremen Fortschritte BINDER im Bereich der Arbeitssicherheit in den letzten Jahren geleistet hat.“ Ein besonderer Dank gilt der Sicherheitsfachkraft von BINDER, Frank Wirth. „Er ist die treibende Kraft hinter dem Projekt und der richtige Mann am richtigen Ort“, lobt Betriebsleiter Jörg Nauel. Die Zertifizierung unterstreicht das Bestreben des Unternehmens, durch die kontinuierliche Verbesserung der Prozesse nachhaltig präventiv Schäden von seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abzuwenden. Die Mitarbeiter werden dadurch in die Lage versetzt, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, bevor ein Schaden entsteht. Mehr Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz bedeuten gleichzeitig auch weniger Ausfallzeiten der Beschäftigten. Somit wird nicht nur der Arbeitsschutz optimiert, sondern es können auch Kosten gesenkt werden. Durch die ständige Qualifikation der Mitarbeiter konnte die Anzahl der Arbeitsunfälle stark reduziert werden. „Die Zahlen bestätigen uns in unserem Engagement für den Arbeits- und Gesundheitsschutz. 2011 wurde das Thema Arbeitssicherheit in die Unternehmensziele aufgenommen. Heute konnte die Zahl der Arbeitsunfälle von damals 10 auf 4 Arbeitsunfälle im Jahr 2015 reduziert werden“, sagt Jörg Nauel abschließend.