Stiftung Dianino unterstützt Familien in schweren Zeiten

Dezember 2017 Ingrid Binder hilft zuckerkranken Kindern

Ingrid Binder hilft mit der Stiftung „Dianiño“ diabeteskranken Kindern

Die Stiftung Dianiño ist für Ingrid Binder eine Herzensangelegenheit. Die Frau des Tuttlinger Unternehmers Peter M. Binder hat 2004 ihren lang gehegten Wunsch, eine Stiftung zu gründen, in die Tat umgesetzt.
Bis heute konnte Ingrid Binder schon vielen Familien, die mit dem Schicksal zu kämpfen haben, dass ihr Kind an Diabetes leidet, helfen. Allein ist sie auf dem Weg nicht: Für die Stiftung Dianiño sind deutschlandweit 291 Nannys im Einsatz. Mit Elke Büdenbender hat Binder auch eine neue Schirmherrin an ihrer Seite. Die Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übernahm das Ehrenamt aus großer Überzeugung. 400 bis 500 Familien erhalten von der Stiftung Dianiño jedes Jahr Unterstützung. Diese Aufgabe bringt Ingrid Binder schon ab und zu an die Grenzen, aber sie kann sich nichts anderes vorstellen. „Ich habe noch viel Arbeit vor mir, denn es gibt immer mehr zuckerkranke Kinder“, meint die energiegeladene Frau. Es vergeht kaum ein Tag, an dem sie nicht für die Stiftung tätig ist. Und das Aufgabengebiet ist groß: Ingrid Binder nimmt alle Hilfsanfragen entgegen und koordiniert die Einsätze in ganz Deutschland. Dazu kommt die Spendenakquise, die das ganze Unterfangen erst  möglich macht und die auch weiterhin große Notwendigkeit besitzt. Selbst die Hotline der Stiftung betreut die sozial engagierte Frau selbst. Wenn die Diagnose Diabetes Typ 1 bei Kindern und Jugendlichen gestellt wird, bricht für viele Familien oft eine Welt zusammen. „Wir bieten den erkrankten Kindern und Jugendlichen sowie ihren Angehörigen konkrete Lebenshilfe und Unterstützung im nicht-medizinischen Bereich an, sprich zu Hause. Doch gerade hier, im ganz privaten Bereich, ist die Arbeit oft schwierig. Denn Familien können an so einer Krankheit kaputtgehen“, meint Binder. Dianiño müsse oft schnell wie die Feuerwehr reagieren und die Projekte würden immer komplexer. Auch viele alleinerziehende Mütter seien auf Hilfe angewiesen sowie die Geschwister des betroffenen Kindes. Daher lautet Ingrid Binders Herzenswunsch zu Weihnachten, dass das Hilfsangebot der Stiftung Dianiño weiter ausgebaut werden kann. „Immer mehr Kinder in Deutschland leiden an Diabetes – und die Krankheit bricht immer früher aus. Jeden Tag kommen vier oder fünf Kinder dazu. Eine Erklärung dafür gibt es nicht“, so die Stiftungsgründerin, der bewusst ist, dass Dianiño in den kommenden Jahren noch mehr zu leisten hat. Oft seien die Kinder keine fünf Jahre alt. Diabetes ist die häufigste Stoffwechselerkrankung bei unter 18-Jährigen. Rund 30 000 Kinder und Jugendliche leiden in Deutschland an Typ 1, die Neuerkrankungen steigen jährlich um zwei bis vier Prozent an.

 

Ich habe noch viel Arbeit vor mir, denn es gibt immer mehr zuckerkranke Kinder

sagt die Stiftungsgründerin Ingrid Binder.