Case study – TÜV Süd

Januar 2017 Versuchsaufbau bei TÜV Süd

Alterungs-  und Performance-Test von Zellen und Modulen für Lithium-Batterien

Bei der effektiven Speicherung elektrischer Energie nehmen Lithium-Ionen-Batterien eine zentrale Rolle ein. Sie sind wegen ihrer hohen Energiedichte bei relativ geringem Gewicht für die stationäre Speicherung erneuerbarer Energien, aber auch für den Bereich der Automobilanwendungen oder der Elektromobilität seit langem die erste Wahl. Aufgrund ihrer hohen Speicherkapazität werden sie in immer mehr Bereichen eingesetzt. Doch gerade die hohe Energie- und Leistungsdichte bedeuten neue Gefährdungspotenziale, wenn sie außerhalb ihrer Spezifikation betrieben werden. Des Weiteren gilt es, eine möglichst lange Lebensdauer bei gleichbleibend hoher Kapazität zu erzielen.

 

Um die Leistung der Zellen und Module zu ermitteln (Sicherheitspaket P), werden umfangreiche Performance-Tests durchgeführt. Dazu werden die Bauteile bei ständig wechselnden Temperaturen und im Wechsel bestromt und unbestromt an die Grenzen ihrer Leistung und Belastbarkeit gebracht. Das Prüfgut ist beispielsweise im Kühlinkubator Temperaturen von -10°C bis 55°C im ständigen Wechsel ausgesetzt. Im Umweltsimulationsschrank werden zudem noch Prüfszenarien in Klimabereichen von -30°C bis 60°C bei bis zu 96% r.F. abgefahren.

 

Das überzeugendste Merkmal war für uns die Möglichkeit der individuellen Anpassung.So konnten die Klimaschränke speziellauf unsere Bedürfnisse zugeschnitten werden.

Johannes Rößner, TÜV SÜD Battery Testing