Klinge will sich für Familienunternehmen einsetzen

August 2018 Besuch aus Berlin

Dr. Marcel Klinge tauscht sich mit BINDER-Geschäftsführer aus

Die politische Sommerpause nutzen Bundespolitiker, um sich in ihrer Heimat umzusehen. Sie wollen wissen, wo der Schuh drückt oder was richtig gut läuft. Die neu gewonnenen Erfahrungen liefern den Politikern gehaltvolle Argumente für die nächsten hitzigen Debatten im Bundestag. Mit einem ganzen Koffer voller neuer Eindrücke konnte der FDP-Bundestagsabgeordnete Dr. Marcel Klinge den Hauptsitz von BINDER in Tuttlingen verlassen.

 

Mitgebracht hatte der Villinger hingegen neben seiner Erfahrung auch den Kommunalpolitiker und ehemaligen Landtagsabgeordneten Niko Reith sowie den Vorsitzenden des Kreisverbandes, Hans-Peter Bensch. Recht schnell kamen die FDP-Politiker mit Peter Michael Binder, CEO und Michael Pfaff, Vice President Sales and Customer Logistics
 der BINDER GmbH ins Gespräch.

 

Auf der Seite von BINDER wollte man nochmals genau wissen, warum die FDP die Koalitionsverhandlungen im letzten Moment abgebrochen hatte. Der redegewandte Klinge wusste auch prompt eine Antwort darauf: „Es hat nicht zusammengepasst. Das Grundvertrauen hat gefehlt.“

Auch die FDP hatte Fragen an BINDER. Hans-Peter Bensch wollte wissen, warum Peter Michael Binder so sehr auf den Standort Tuttlingen setze. Der geschäftsführende Gesellschafter entgegnete: „Man braucht Jahre, ein gutes Team aufzubauen. Das haben wir heute. Auch mit der Stadt Tuttlingen kommen wir gut zurecht. Der dritte Grund ist, die Menschen in der Region haben eine gute Arbeitsmentalität.“ Der BINDER-Chef fand viele lobende Worte für Tuttlingen, hatte an den FDP-Gemeinderat aber noch ein paar Wünsche: „Hören Sie nicht auf, Tuttlingen attraktiver zu machen. Schaffen Sie Kreisverkehre am Eingang Gänsäcker.“ Dauerstaus könne sich die Wirtschaft nicht leisten.

 

Klinge gab darüber hinaus noch einen ausführlichen Einblick in seine einjährige Arbeit als Bundestagsabgeordneter. Er bemerkte dabei: „Wir haben zu wenige Unternehmer in der Politik. Manche meinen, dass das Geld vom Himmel fällt.“  Der Jung-Politiker sprach sich besonders für Familienunternehmen und den Mittelstand aus. „Der Regierung fehlt Wertschätzung für die, die den Karren aus dem Dreck ziehen.“ Er möchte sich in Zukunft für Familienunternehmen in Berlin noch mehr stark machen. Das wurde von den BINDER-Verantwortlichen, Peter Michael Binder und Michael Pfaff, sehr positiv aufgenommen. Bei einer anschließenden Führung durch die COMPETENCE FACTORY und die Produktion konnten sich die Politiker noch einen faszinierenden Einblick in die Herstellung von Simulationsschränken verschaffen.